Die Gegenwart

Seit nunmehr drei Jahren bemüht sich der Verein um ein nachhaltiges Konzept zur Sanierung der Ebersberger Weiherkette, explizit dem Klostersee. Es galt Gutachten und Gewässerentwicklungsplan zu analysieren, Informationen einzuholen, ähnliche Projekte zu besuchen und natürlich  durch zahlreiche Gespräche mit allen Betroffenen und Beteiligten eine gemeinsame Lösung zu finden.

Der erste Schritt in die richtige Richtung wurde bereits in diesem Jahr erfolgreich durchgeführt. Nach dem Ablassen und Abfischen des Klostersees wird nun das Teilprojekt „Sanierung Klostersee“ in die zweite wichtige Phase gehen:

 die Entschlammung

  Ist-Zustand:

- Abgelassen und abgefischt im Frühjahr 2004
- Mehrere Säuberungsaktionen im Uferbereich
- Ansaat von speziellen Gräsern, um das Setzverhalten des Schlamms positiv zu beeinflussen.
 Fazit:
 Der Austrocknungsprozess, sowie der natürliche und künstliche Bewuchs auf dem See,
 bewirkten eine Setzung des Schlamms um ca. 30 cm.

Webdesign:
Andrea und Fritz Binder
ã
 

  Projekte 2005:

Entschlammen des Klostersees
Es gilt ca.  30.000 qm3 Schlamm aus dem See auszubaggern und abzutransportieren, um diesen dann auf geeigneten landwirtschaftlichen und renaturierenden Flächen auszubringen.
Absetzbecken
Um bei Starkregenereignissen die nährstoffreichen Einläufe zu minimieren, müssen an neural-
gischen Punkten im Bereich der Ebrach, aber auch an abschüssigen Flächen, sogenannte
Retentionsbecken geschaffen werden.
Renaturierungsmaßnahmen
Entwicklung von Renaturierungsmaßnahmen in der gesamten Weiherkette

  Soll-Zustand:

Ein badefähiger Klostersee, der Alt und Jung zum Erholen, Schwimmen und Spaß haben ein- lädt. Dies ist nur zu erreichen, wenn so schnell als möglich folgende Punkte umgesetzt bzw. nachhaltig eingehalten werden:

- Entschlammung des Sees
- Schaffung von Retentionsbecken
- Reduzierung der Einträge
- einen, für einen Badesee erträglichen Fischbestand
- Kontinuierliches Ablassen und Säubern des Sees in Abständen von ca. 2—4 Jahren